Präsident der SGD Nord besucht Masgeik-Stiftung
Seit 20 Jahren betreibt die Will und Liselott Masgeik-Stiftung eine Naturschutzstation in Molsberg. Die Bewirtschaftung von über 18ha Extensivgrünland wird von dort gesteuert. Die Stiftung führt zahlreiche Exkursionen und Veranstaltungen durch und unterstützt Umweltbildung mit unterschiedlichen Partnern. Zudem sind Vorstand und Naturschutzreferent Philipp Schiefenhövel Anlaufstelle für zahlreiche naturschutzfachliche Fragen und Projekte.
Grund genug für Joachim Rodenkirch, Präsident der SGD Nord und dort auch zuständig für die Obere Naturschutzbehörde, sich vor Ort ein Bild von der Arbeit zu machen. Mit einem Power-point-Vortrag wurden die unterschiedlichsten Aktivitäten und Projekte vorgestellt. Dargestellt wurden das Streuobstprojekt, die zusammen mit der Verbandsgemeinde Wallmerod und den Ortsgemeinden erarbeitete Biodiversitätsstrategie mit schon über 100 Umsetzungen. Besonders die Anstrengungen zur Biodiversitätsförderung haben überregional Anklang gefunden und wurden verwaltungstechnisch durch die Aktion Grün finanziert und von der SGD Nord betreut. Weitere Bemühungen betreibt die Stiftung um die Biotopflächen um das Kunst- und Kulturprojekt Bo5 sowie seit zwei Jahren die Aktivitäten um den Violettschillernden Feuerfalter Lycaena helle im hohen Westerwald. Die Stiftung versucht hier mit pragmatischen Ansätzen weite Teile der Bevölkerung „mitzunehmen“.
Beeindruckt war der SGD-Präsident von der stationsnahen Streuobstwiese und den zahlreichen Neupflanzungen in der Gemarkung. „Streuobst ist Kulturlandschaft, pflegebedürftig und nur durch Engagement und Nutzung zu erhalten“, so der SGD Präsident. Joachim Rodenkirch dankt der Will und Liselott Masgeik-Stiftung, Vorstand und Naturschutzreferent und weiteren ehrenamtlichen Akteuren für die Bemühungen und sagte die fachliche Unterstützung zu, zum Erhalt von Landschaft, Biotopen und Arten im gesamten Westerwald.