Wildtierbeobachtung Molsberg

Nach der coronabedingten Pause des Veranstaltungsprogramms der Masgeik-Stiftung war die Resonanz für die erste Veranstaltung eine „Wildtierbeobachtung rund um Molsberg“ sehr groß, so dass direkt ein zweiter Termin von der Stiftung anberaumt wurde. Doch zunächst hatten zur ersten Wildtierbeobachtung mehrere Familien den Weg nach Molsberg gefunden, um unter der Anleitung des Naturschutzreferenten der Stiftung Philipp Schiefenhövel einen Abend in der Natur zu verbringen. Los ging es an der Naturschutzstation Molsberg wo der Referent die Teilnehmer mit ein paar Erläuterungen zu den möglichen Beobachtungen von Reh, Fuchs, Wildschwein und CO auf den Abend einstimmte. Mit dem begleitenden Gesang der Vögel und dem Zirpen der Heuschrecken machte sich die kleine Exkursionsgruppe schließlich auf den Weg zu den Hochsitzen. Da die Nutzung der Hochsitze normalerweise den Jagdausübungsberechtigen vorbehalten ist, hatte der Jagdinhaber Graf Wilderich von Walderdorff für diesen Abend dankenswerter Weise die Hochsitze für die Beobachtungstour freigegeben. Nachdem alle Familien auf ihrem jeweils zugewiesenen Hochsitzen angekommen waren, dauerte es auch gar nicht lange bis sich die ersten Wildtiere zeigten. Jede Familie hatte vom Naturschutzreferenten eine Karte mitbekommen, auf der die Hochsitze und die Landschaft zu erkennen war. So wurde für die nächsten zwei Stunden jede Bewegung von den Teilnehmern notiert. Ob es nun die beiden Fahrradfahrer, die Hundespaziergänger oder dann als bald die ersten Rehe, Füchse und Hasen waren.

Wildtierbeobachtung vom Hochsitz aus


Als die Dunkelheit einbrach traf man sich am Ausgangspunkt der Wanderung um die Beobachtungen miteinander zu vergleichen. Spannend war es, wenn die insgesamt neun beobachteten Rehe und fünf Füchse von mehreren Familien beobachtet wurden. Auch die Warnrufe eines davonlaufenden Fuchses oder der herbstliche Balzruf eines Waldkauzmännchens konnten gemeinsam über weite Entfernung vernommen werden.

Zahlreiche Vögel wie Stare, Rabenkrähen, Ringeltauben wurden von den verschiedenen Hochsitzen aus beobachtet. Hinzu kamen die separaten Entdeckungen von z.B. Amseln, Rotkehlchen, Meisen oder dem schnellen Wiesel, einer Erdkröte und einigen Mäusen, die sich im direkten Umfeld um die Hochsitze zeigten. Auf dem Rückweg konnte der Naturschutzreferent mit Hilfe eines Detektors noch die zahlreich fliegenden Fledermäuse hörbar machen und die verschiedenartigen Rufe der Heuschrecken z.B. der punktierten Zartschrecke, des Grünen Heupferdes oder der Waldgrille demonstrieren. Vom Dachs, der fast jeden Abend im Umfeld zur Naturschutzstation auf Nahrungssuche geht, konnte an diesem Abend nur der immense Bau bestaunt werden. Auch wenn sich der oder die eine weitere Entdeckungen von Wildschweinen, Wildkatzen oder vielleicht sogar einem Wolf gewünscht hätten, waren sich alle einig, dass es ein toller und erfahrungsreicher Abend mit vielen spannenden Wildtierbeobachtungen rund um Molsberg war.

Für Familie Nilges aus Brandscheid war es die erste Wildtierbeobachtung von einem Hochsitz aus.

 


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