2018.05.26 Naturkundlicher Abend im b-05

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Ein naturkundlicher Abend in b-05 bei Montabaur-Horressen und das bei tollem Wetter! Vor dem Cafe trafen sich zahlreiche Interessierte, um etwas über den ökologischen Wert des ehemaligen Militärgeländes zu erfahren. Einer Begrüßung durch Dieter Schughardt-Scheyer folgten die naturschutzfachlichen Ausführungen von Manfred Braun, stellv. Vorsitzender der das Gebiet naturschutzfachlich betreuenden Masgeik-Stiftung, begleitet von den Gesängen von Buchfink, Rotkehlchen und Tannenmeise. Kurz wurde der naturschutzfachliche Wert des Gebietes erläutert und dann begab sich die Gruppe zur abendlichen Exkursion. Die im Winter durchgeführten Biotopentwicklungsmaßnahmen wurden erläutert und immer wieder konnten interessante Pflanzenarten gezeigt werden, wobei sich Naturschutzreferent Philipp Schiefenhövel und Johannes Zühlke immer wieder einbrachten: drei Labkrautarten, darunter der Waldmeister, mehrere Farnarten, Zwiebel-Zahnwurz und mehrere Orchideenarten. Auch Gräser sowie Baum-und Straucharten konnten gezeigt werden. Ein junger Grasfrosch hielt sich in einem feuchten Erlenwald auf: der Prinzkuss blieb aus. Über eine Freifläche flog plötzlich ein dunkler großer Vogel: ein Schwarzspecht, die größte einheimische Spechtart. Manfred Braun pfiff den Ruf nach, eine kurze Antwort und der Vogel flog zurück. Schwarzspechte brüten in Buchenaltholzbeständen und suchen ihre Nahrung vor allem in Fichten. Den Gesängen von Singdrossel, Amsel, Mönchsgrasmücke, Fitis und Zilpzalp wurde an gleicher Stelle gelauscht. Eine Larve der Gemeinen Strauchschrecke konnte in der Wiese gefunden werden. Ebenfalls konnte man den Ziegen bei der Landschaftspflege zusehen; ein Projekt, das in Zusammenarbeit mit b-o5 und der Stadt Montabaur gut angelaufen ist und auch den mitwandernden ersten Beigeordneten der Stadt Montabaur, Gerhard Frink, erfreute. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war eine Waldschnepfe, die mehrmals über das Gebiet flog und zu der sich später noch eine weitere Schnepfe gesellte. Ihr Lebensraum sind die frischen bis feuchten Laubwälder in b-05 und der Umgebung. Venus und Saturn sowie der prächtige Mond beendeten optisch den naturkundlichen Abend, der zu anderer Jahreszeit wiederholt werden sollte.



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