November 2017 | Das Großes Mausohr

Myotis myotis – Genauso beeindruckend und geheimnisvoll, wie der wissenschaftliche Name des Tier des Monats November ist diese heimische Fledermausart selbst. Mit seinen großen hautfarbenen Ohren, der Körperlänge von ca. 8 cm und einer Spannweite bis zu 43 cm ist das Große Mausohr die größte Fledermausart in Deutschland.



Im Spätherbst und eingehenden Winter suchen die Großen Mausohren ihre Winterquartiere auf. Das Große Mausohr nutzt dafür vornehmlich unterirdische Höhlen oder Stollen. Den Sommer verbringen die Weibchen mit ihren Jungen in großen Kolonien getrennt von den Männchen. Diese Kolonien, die mehrere Hundert ja sogar bis zu 3000 Tiere beherbergen können, werden Wochenstuben genannt und befinden sich meistens auf Dachböden großer Gebäude vornehmlich von Kirchtürmen. Nachdem die Weibchen ab Anfang Juni ihre Jungen zur Welt gebracht haben, säugen sie diese für einige Wochen. Das Große Mausohr ist eine bodenjagende Fledermaus, die im seichten Flug nachtaktive Bodentiere, meist Laufkäfer, erbeutet. Nach der Flugreife der Jungen Anfang August verlassen die Fledermäuse ihre Sommerquartiere. Im Gegensatz zu vielen anderen Säugetieren findet im Jahresablauf der Fledermäuse die Paarung im Herbst statt. In so genannten Schwarmquartieren treffen sich die Weibchen und Männchen zur Paarung und erst im nächsten Frühjahr kommt es mit den vom Weibchen gespeicherten Spermien zur Befruchtung. Nun kann der spannende Jahreslauf im Leben eines Großes Mausohrs von neuem beginnen.


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