Januar 2018 | Der Rotfuchs

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Aussehen
Die häufigsten Begegnungen mit dem Tier des Monats ergeben sich im Winter von Dezember bis Februar. In dieser Zeit kann man den Rotfuchs oft bei Autofahrten oder Sparziergängen während der Dämmerstunden in seinem Revier zu Gesicht bekommen. Im Scheinwerferlicht von Autos fällt neben dem rost- bis feuerroten Fell meist der bis zu 50 cm lange buschige Schwanz auf, der oft eine helle Rutenspitze besitzt.

Fuchsspuren
Aber auch seine Fußspuren und Kothaufen, die eine fingerdicke länglich gedrehte Form mit auslaufender Spitze haben, fallen bei schneereichen Wintersparziergängen besonders ins Auge. So setzt der Fuchs häufig seine Hinterläufe exakt in die Trittsiegel der gegenüberliegenden Vorderfüße und „schnürt“ somit seine Fährte entlang eine geradförmigen Linie.

Verbreitung und Lebensraum
Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) kommt in Mitteleuropa fast flächendeckend vor, hat seinen Bestand erhöht und ist durch seine hohe Anpassungsfähigkeit in zahlreiche Siedlungen und Großstädte vorgedrungen. Da in den meisten Regionen Deutschlands die natürlichen Feinde des Fuchses wie Wolf und Luchs fehlen, übernimmt hauptsächlich der Mensch als Jäger und Autofahrer die Regulation der Fuchsbestände. In freier Wildbahn kann der Rotfuchs 10-12 Jahre alt werden, allerdings sorgen Krankheiten, wie Räude und in der Vergangenheit die Tollwut z.T. für Einbrüche in den Fuchsbeständen und der Uhu kann Jungfüchsen ebenfalls gefährlich werden.

Fortpflanzung und Lebensweise
Der Rotfuchs lebt die meiste Zeit als Einzelgänger und sowohl die weiblichen Fähen als auch die männlichen Rüden markieren ihr Revier durch stark riechende Urin-, Duft- und Kotmarken. Um den Reviermarkierungen einen besonderen Ausbreitungseffekt zu verleihen, setzt sie der Fuchs häufig auf kleinen Erhebungen wie, Maulswurfshügeln, Erdhaufen oder Baumstümpfen ab. Während der Ranzzeit von Januar bis Ende Februar sind Rotfüchse paarweise anzutreffen. In dieser Zeit kann man oft Rüden mit kreischenden Gebell oder Keckern um ein Weibchen kämpfen hören. Nach der Paarung, die in der Regel nur ein Mal im Jahr stattfindet, verkriecht sich die Fähe in ihren Bau, wo sie ca. 50 Tage später durchschnittlich 4-5 Junge gebärt.
Der Rotfuchs ist ein ausgesprochener Allesfresser. Während er sich im Winter und zeitigen Frühjahr vornehmlich von Feldmäusen ernährt, weitet er sein Nahrungsspektrum im Sommer auf Insekten und deren Larven, Gelege von Bodenbrütern, Amphibien und Reptilien und verschiedene Kleinsäuger aus um seine Nahrung im Herbst und Winter durch Beeren und Früchten zu ergänzen.


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