Juni 2018 | Knäuelglockenblume

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Aussehen
Die Knäuelglockenblume (Campanula glomerata) fällt im Frühsommer auf mageren blütenreichen Wiesen durch ihre kräftigen violetten Blüten ins Auge. Durch die Anordnung mehrerer kleiner kelchartiger Blüten bildet sich ein optisch großer und für Bestäuber attraktiver Blütenknäuel aus. Dieser sitzt am Ende des ca. 50-60 cm hohen Stängels, der von den ovalen bis lanzettförmigen Blättern besetzt ist.

Verbreitung und Standortansprüche
Die Pflanze des Monats Juni kommt nicht überall vor und ist durch ihre Standortansprüche an magere Wiesen und Weiden oder entlang von Waldrändern, Wegrainen seltener geworden. Sie ist wärmeliebend und kommt auf frischen, lehmigen und eher kalkhaltigen Böden vor.


Vermehrung
Mit ihren großen violetten Blüten, die sich vornehmlich im Sommer von Juni bis in den September hinein bilden, ist die Knäuel-Glockenblume eine attraktive Bienenweide. Sie wird von den verschiedenen Wildbienen, Hummeln aber auch Schwebfliegen und Schmetterlingen bestäubt. Durch die Intensivierung vieler Grünlandflächen durch mehrmalige Mahdereignisse und eine Erhöhung der Düngungen wandeln sich zuvor magere lichtdurchflutete Wiesen immer häufiger zu nährstoffreichen grasdominierten Fettwiesen. Die konkurrenzschwache Knäuel-Glockenblume wird somit mit vielen anderen Blütenpflanzen der mageren Standorte von Nährstoffsanzeigern, wie Löwenzahn, Rotklee und vielen Süßgräsern verdrängt.




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