Juli 2016 | Schmalblättriges Weidenröschen

Wie sein Name verrät hat das Schmalblättrige Weidenröschen, das oft auch Wald-Weidenröschen oder Feuerkraut-Weidenröschen genannt wird, schmale bis zu 20 cm lange Blätter. Diese stehen wechselständig an dem meist unverzweigten langen Stängel, an dessen Ende sich die pyramidenförmige pupurfarbene Traube befindet. Während Ihre Blütenknospen am oberen Ende noch verschlossen sind, öffnen sie sich zu großen farbenprächtigen Blüten in der Mitte der Blütentraube um nach unten hin wieder zu verblühen und sich in längliche Kaspelfrüchte zu verwandeln.

Durch dieses gestaffeltes Aufblühen der Blüten wird verhindert, dass sich die Pflanze selbst bestäubt. Die enorm hohe Anzahl der gut flugfähigen Samen sorgt dafür, dass die Pflanze des Monats Juli schnell neu entstandene pflanzenfreie Kahlschläge besiedeln kann. Nach Windwürfen oder Kleinkahlschlägen ist sie als so genannte Pionierpflanze, eine der ersten Pflanzen, die die neuen Freiflächen überwächst. Außerdem kommt sie an Waldrändern, auf Böschungen und Lichtungen oder an Bahndämmen vor, wo sie besonders im Juli die Landschaft mit ihren großen Beständen in ein kräftiges rosa taucht.


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