Februar 2016 | Huflattich

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Die  Pflanze des Monats Februar ist eine der ersten blühenden Pflanzen im Jahr, deren kräftig gelben Blüten oft die ersten Farben in die Frühjahrspflanzenwelt bringen. Der Huflattich ist ein Geophyt, weil er seine Nährstoffe den Winter über in so genannten Wurzelstöcken speichert, aus denen im Frühjahr schnell die neuen Blütenstängel wachsen. So streckt er in milden Wintern bereits in den ersten wärmeren Februartagen seine runden, gelben Einzelblüten auf 10 – 30 cm hohen filzigen Stängeln empor.



Die hufeisenförmigen Blätter des Huflattichs, die ihm seinen Namen gegeben haben, erscheinen hingegen erst lange Zeit später. Die Blätter können bis zu 20 cm breit werden und sind auf der Unterseite stark weiß behaart. Der Huflattich ist eine alte Heilpflanze, deren Blätter hauptsächlich gegen Husten und zur Schleimlösung verwendet werden, außerdem wirkt er entzündungshemmend bei Wunden und Ekzemen. Auf Grund seiner krebserregenden Pyrrolizidinalkaloide ist von wiederholtem Gebrauch jedoch stark abzuraten. Die Bestäubung, der von Februar bis Mitte April blühenden Blüten, wird meist von Nachtfaltern, Bienen oder Hummeln übernommen. Aus den Blüten entstehen dann zahlreiche Flugsamen, die ähnlich wie beim Löwenzahn durch den Wind verbreitet werden. Der Huflattich, wächst vor allem auf nährstoffarmen, kalkhaltigen Rohböden, auf Brachflächen, an Straßenrändern oder Bahndämmen sowie Schotterflächen.


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