August 2017 | Die Gelbhalsmaus

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Das Tier des Monats August sieht der heimischen Waldmaus sehr ähnlich. Wie ihr Name jedoch verrät, besitz die Gelbhalsmaus im Gegensatz zu der nahen Verwandten am Hals und zwischen den Vorderbeinen einen ockergelbfarbenen Kehlfleck. Insgesamt ist die Gelbhalsmaus etwas kräftiger und auch ihre Augen und Ohren sind größer als die der Waldmaus. Die Felloberseite ist gelbbraun und setzt sich deutlicher von der weißen Bauchfärbung ab. Ein weiterer Unterschied der beiden Mausarten ist die Schwanzlänge, die bei der Gelbhalsmaus stets länger ist als die Gesamtkörperlänge von etwa 10 cm.



Beide Mausarten sind gute Springer und Kletterer nicht desto trotz ist die Gelbhalsmaus häufiger in der oberen Baum- und Strauchschicht anzutreffen als die „bodenständigere“ Waldmaus. Den Großteil des Jahres leben die Mäuse einzelgängerisch und schließen sich nur zur Paarungszeit zusammen. So bringt jedes Weibchen zwei bis drei Mal im Jahr in der Zeit von März bis Oktober mit jedem Wurf drei bis acht Junge zur Welt. Auf dem Speiseplan der Gelbhalsmäuse stehen hauptsächlich Baumsamen jeglicher Art, wie Bucheckern, Eicheln aber auch Hainbuchen-, Eschen- und Lindensamen. Ab und zu wird auch ein dahin kriechender Regenwurm oder die ein oder andere kleinere Nacktschnecke nicht verschmäht.

In totholzreichen Laubmischwälder, vornehmlich Buchen- oder Hainbuchen-Eichenwäldern fühlt sich die Gelbhalsmaus am wohlsten. Hier baut sie in Wurzelstöcken, Fels- und Steinhaufen ihre Nester. Aber auch Höhlen in abgestorbenen Bäumen und vor allem unbewohnte Vogelnistkästen nehmen die Weibchen gerne als Nestplatz an. So kann man die sonst scheuen und nachtaktiven Mäuse am ehesten bei der herbstlichen Kontrolle der Vogelnistkästen beobachten, in denen die Tiere oft Futterreserven aus Eicheln und Baumsamen für den Winter anlegen.                                                                                                        


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